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DER MONGOLE |
Regie
Sergei Bodrov Drehbuch Sergei Bodrov Produzenten
Sergey Selyanov Co-Produzenten
Stefan Arndt In den Hauptrollen:
Temudgin |
Kasachstan, Russland, Deutschland | 2007 | 120 min |
Wir freuen uns, Ihnen den Kinostart des außergewöhnlichen Films DER MONGOLE am 7. August 2008 im X Verleih ankündigen zu können. Presse und Publikum der Filmfestivals in Toronto und Rom zeigten sich zugleich bewegt und begeistert vom neuen epischen Werk des preisgekrönten russischen Regisseurs Sergei Bodrov (DER KUSS DES BÄREN, GEFANGEN IM KAUKASUS). DER MONGOLE, der als Kandidat für Kasachstan als „Bester fremdsprachiger
Film“ 2008 ins Oscar®-Rennen ging, erzählt von dem monumentalen Aufstieg des
jungen Temudgin zu einem der legendärsten Stammesführer der Geschichte:
Dschingis Khan. Gedreht an Originalschauplätzen in der Mongolei, lässt DER MONGOLE eine längst vergangene, bedeutende Episode der Weltgeschichte wieder aufleben – das Leben und die Legende von Dschingis Khan, der 1162 als Temudgin, Sohn eines mongolischen Clanchefs, geboren wurde. Regisseur Sergei Bodrov und sein Ko-Autor Arif Alijev hielten sich für ihre Nacherzählung der frühen Jahre Dschingis Khans an die Erkenntnisse führender Geschichtswissenschaftler. Sie zeigen ihn von seiner gefahrvollen Kindheit bis zu seinem Sieg in der Entscheidungsschlacht um die Vorherrschaft bei den Mongolen als vielschichtige Persönlichkeit; eben nicht als das Klischee vom gnadenlosen Monster, sondern als mitreißenden, furchtlosen und visionären Anführer. Der gefeierte japanische Shooting-Star Tadanobu Asano (ZATOICHI – DER BLINDE SAMURAI) verkörpert den legendären Eroberer. Ihm zur Seite stehen die Newcomerin Khulan Chuluun als Temudgins mutige Frau Borte und der chinesische Schauspieler Sun Hong Lei (HEIMWEG - THE ROAD HOME) als sein Blutsbruder und späterer Todfeind Jamukha. Vor einer atemberaubenden landschaftlichen Kulisse fügen sich Kampfszenen und emotionale Momente zu einer dramatischen Geschichte des Überlebens und des Triumphs einer willensstarken Persönlichkeit – und zu einer ergreifenden, zeitlosen Liebesgeschichte. |
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KHADAK |
Darsteller: Khayankhyarvaa
Batzul, Byamba Tsetsegee u.a. Buch u.
Regie: |
Belgien / Niederlande / Deutschland | 2006 | 104 Minuten |
KHADAK erzählt die
Heldengeschichte des 17-jährigen mongolischen Hirtenjungen Bagi, der mit seiner Familie in der eisigen Steppe der Mongolei lebt. Bagi sieht sich mit seinem Schicksal konfrontiert Schamane zu werden – ein Schicksal, das ihm Angst macht und das er nicht akzeptieren will. Als eine angebliche Viehseuche über das Land hereinbricht, werden alle Herden in Zwangs-Quarantäne gebracht und die Nomaden in Bergarbeiterstädte umgesiedelt. Bagi entdeckt, dass die Seuche nur ein Vorwand ist, um die nomadische Lebensform auszurotten. Mit Hilfe der schönen jungen Kohlediebin Zolzaya gelingt es ihm, sich auf seine eigenen Kräfte zu besinnen und einen Aufstand heraufzubeschwören... KHADAK ist das bildgewaltige Spielfilmdebüt der Regisseure Peter Brosens und Jessica Woodworth, die sich bisher mit ihrer Mongolei Trilogie „CITY OF THE STEPPES“ (1993), „STATE OF DOGS“ (1998) and „POETS OF MONGOLIA“ (1999) weltweit einen Namen machten und mehr als ein Dutzend Auszeichnungen erhielten. KHADAK gewann bei den Filmfestspielen von Venedig den Nachwuchspreis „Löwen der Zukunft“, erhielt eine lobende Erwähnung und den Swarowski Award bei den Filmfestspielen in Toronto und war der Geheimtipp des Sundance Filmfestival 2007. |
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![]() Regie: Wang Quan'an Darsteller: Yu Nan, Ba Te Er, Sen Ge |
Volksrepublik China | 2006 | 96 min |
TUYAS HochzeitIm Nordwesten der Inneren Mongolei werden die
Voraussetzungen für ein Leben in der Natur immer schlechter. Denn auch in
dieser unwirtlichen Region Chinas expandiert die Industrie. Die Regierung
bedrängt die mongolischen Hirten, das Nomadenleben aufzugeben, in die
nahen Städte zu ziehen und sich dort als Bauern niederzulassen. |
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Season of the Horse |
Cai NING | China | 2005 | ca. 115 Minuten |
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Die mongolischen Viehzüchter, einst das stolze
Symbol einer jahrhundertealten Nomadenkultur, werden mit den
unerbittlichen Entwicklungen der modernen Welt konfrontiert. So auch der
stolze Urgen, der mit Frau, Sohn und seinem alten, treuen Gaul in den
weiten Steppen der Inneren Mongolei lebt. Er muss mitansehen, wie das
Weideland austrocknet und die moderne, chinesische Zivilisation den
Nomadenalltag mit Gesetzen, Regeln und Stacheldraht immer stärker bedroht.
Durch die anhaltende Dürre verenden seine Schafe allmählich und das
Einkommen reicht nicht mehr, um die kleine Familie zu ernähren und den
Sohn zur Schule zu schicken. Trotzdem weigert er sich, wie viele andere in
die Stadt zu ziehen. So gerät er immer mehr in Streitereien mit Freunden,
Nachbarn, Behörden und nicht zuletzt mit seiner Frau. Sie ist praktischer
orientiert und überlegt sich, wie sie Geld für die Schule des Knaben
beschaffen könnte. Doch Urgen beteuert, er würde eher sterben, als sein
treues Pferd zu verkaufen oder am Strassenrand Jogurt zu verkaufen. |
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Die Höhle des gelben Hundes Bei MongoleiOnline gibt es auch den Film auf DVD, das Buch zum Film und den Soundtrack zum Film ! |
Buch & Regie: Byambasuren Davaa Produzent: Stephan Schesch |
Deutschland/Mongolei | 2005 | ca. 93 Minuten |
Der neue bezaubernde Film der Regisseurin der „Geschichte vom weinenden Kamel“! In der endlosen Weite der mongolischen Landschaft führt eine fünfköpfige Nomadenfamilie ein Leben fernab der Zivilisation. Nach alter Tradition leben sie von der Schafzucht – und im Einklang mit der Natur. Bei einem ihrer Spaziergänge findet die sechsjährige Nansa in einer Felsenhöhle einen kleinen, schwarzweißgefleckten Hund, den sie „Zochor“ nennt und mit nach Hause nimmt. Statt den Hund wieder auszusetzen, wie es der Vater verlangt, wird er ihr treuer Begleiter. Doch eines Tages verliert sie in der Steppe seine Spur – und begegnet bei ihrer Suche einer alten Nomadin, die ihr die bewegende Legende von der Höhle des gelben Hundes erzählt... |
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| MONGOLIAN PING PONG | Regie Ning Hao | China | 2005 | 102 min. · OmdU · 35mm · Farbe | Der mongolische Junge Bilike findet eines Tages einen Tischtennisball. Er
hält ihn für eine mystische Perle und spinnt allerlei kleine Geschichten um
sein geheimnisvolles Fundobjekt. Erst langsam kommt Bilike dem Rätsel auf
die Spur. Schon bald beginnt für ihn und seine zwei Freunde eine ungeahnte
Abenteuerreise: aus der öden Steppe bis nach Peking, um den Nationalball
Chinas an seinen Bestimmungsort zurückzubringen. MONGOLIAN PING PONG ist in seiner erzählerischen Intensität mit dem letztjährigen Überraschungserfolg DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL vergleichbar. Es ist ein leiser, spannender und liebevoller Film, der durch Ideenreichtum und überwältigende Bilder in seinen Bann zieht. Bereits auf der Berlinale sorgte die ungewöhnliche Geschichte von Bilike für Erstaunen und von Glück verzauberte Gesichter. |
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Die Geschichte vom weinenden Kamel ein Film von Byambasuren Davaa und Luigi Falorni auf DVD |
Janchiv Ayurzana Chimed Ohin Amgaabazar Gonson Zeveljamz Nyam Odgerel Ayusch Guntbaatar Ikhbayar Ikhbayar Amgaabazar Enkhbulgan Ikhbayar Uuganbaatar Ikhbayar Munkhbayar Lhagvaa Ingeen Temee Botok |
Deutschland/Mongolei | 2003 | OmU / 90 Min. | Im weiten Süden der Mongolei, in der
unwirklichen Landschaft der Wüste Gobi, kommt ein kleines, weißes Kamel zur
Welt. Die Mutter, geschwächt und verstört von der schmerzhaften Geburt,
verstößt ihr Junges. Ohne die nahrhafte Muttermilch scheint das Kalb, das
sich seiner Mutter immer wieder verzweifelt nähert, dem Tod geweiht. In ihrer Not erinnern sich die Hirtennomaden an ein uraltes Ritual: Ein Musiker aus der fernen Stadt soll mit den magisch-himmlischen Klängen seiner Geige die Kamelmutter zum Weinen bringen und so ihr Herz erweichen. Das Wunder geschieht: Die Mutter bricht in Tränen aus, ihr Junges darf säugen und ist gerettet. |
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| Genghis Blues | Regie, Buch & Schnitt:
Roko Belic; Kamera: R. u. Adrian Belic; Musikaufnahmen: Lemon DeGeorge |
USA | 1988 | OmU / 88 Min. | Der blinde Bluesmusiker Paul Pena entdeckt 1984 das tuvanische Obertonsingen durch Zufall auf einem Kurzwellenprogramm von Radio Moskau. Mehrere Stimmen ertönen aus einem einzigen Sänger. Der Klang packt Pena (der schon mit sämtlichen Bluesgrößen der USA auf der Bühne stand) mehr als alles, was er je zuvor gehört hat. Neun Jahre arbeitet er daran, ähnliche Obertöne zu erzeugen und Oberton in seine Blues-Musik zu integrieren. Kongar-ol Ondar, ein Meister dieses Gesangs, lädt ihn zum Obertongesang-Wettbewerb nach Tuva ein - ein Land, irgendwo zwischen Sibirien und der Mongolei, das für Jahrhunderte geographisch, politisch und kulturell isoliert war. 1995 bereist Paul Pena Tuva und nimmt als erster US-Amerikaner an diesem ungewöhnlichen Wettbewerb teil. Die beiden Filmemacher Roko und Adrian Belic begleiten ihn auf dieser Reise. "GENGHIS BLUES hat alles, was eine gute Dokumentation haben sollte - eine faszinierende Story, einen einzigartigen Schauplatz und die beste Musik, die ich ja seit The harder they come im Film gehört habe." (Culturevulture) | |
| Lied von der Steppe | Realisation: Michael Schindhelm & Jörg Jeshel | D/F/CH DF | 60 Min. | Die Mongolei ist eines der letzten
großen Geheimnisse. Aus der Mitte Zentralasiens brach vor 800 Jahren
Dschingis Khan auf, um das größte Weltreich aller Zeiten zu erobern. Die
Steppe hat sich alle Zeugnisse dieser mittelalterlichen multikulturellen
Zivilisation zurückgeholt. Durch die Gesänge der Nomaden, durch Steppenlied
und Obertongesang, verlaufen die letzten Spuren dieser verschollenen Kultur.
Gemeinsam mit Kameramann Jörg Jeshel habe ich mich in der südlichen Wüste
Gobi auf die Suche nach ihnen gemacht. Nur in Tänzen, Ringer-, Bogen- und Reiterwettkämpfen erinnern sich die Mongolen ihrer alten Kultur. Und in ihren Liedern. Seit 1999 wird im Juni auf Einladung des Festivals Roaring Hoofs die Wüste Gobi zu einem Konzertsaal. In dieser kurzen Periode erträglicher Temperaturen (tagsüber bis 40 Grad Celsius, nachts knapp unter Null Grad) treffen sich hier Musiker aus Westeuropa und Amerika, vom Kaukasus, aus Peking, vor allem aber aus Zentralasien: aus den kirgischen Schluchten des Tien Tschan und der Mongolei. Für ein paar Tage beseelen sich die Gobi mit ihren Stimmen und denen ihrer Instrumente. (Michael Schindhelm) |
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| HUNDELEBEN | Peter Brosens & Dorjkhandyn Turmunkh | Belgien/Mongolei | 1998 | 86 min | STATE OF DOGS - HUNDELEBEN erzählt die Geschichte
eines Hundes in der Mongolei, dessen Seele sich nach dem Tod an sein wechselvolles Leben
erinnert. Die Erinnerungen zeigen gleichzeitig ein Bild der dortigen Gesellschaft, voller
Kraft und Härte, voller Mythen und Poesie. Baasar war ein streunender Hund, als er am ersten Frühlingstag in den Seitenstraßen von Ulan Bator in der Mongolei erschossen wurde. Früher liebte und vertraute Baasar den Menschen. In der Mongolei weiß man, daß ein toter Hund als Mensch wiedergeboren wird. Baasar aber will kein Mensch sein. Um sich sein Schicksal erklären zu können, begibt er sich auf eine Reise durch seine Erinnerung. Er erinnert sich an ein Leben als Wachhund und eine große Freiheit auf dem Lande. Er erinnert sich an seinen Kummer, als sein Herr ihn aussetzte, weil er, wie so viele, in die Stadt Ulan Bator ging, um Geld zu verdienen. Er erinnert sich an die Suche nach seinem Herrn, seinen Überlebenskampf als Streuner in der großen, kalten Stadt und an seinen gewaltsamen Tod. Der Seele von Baasar bleibt nicht mehr viel Zeit zu verstehen, was es heißt, ein Mensch zu sein... Die Geschichte des Streuners Baasar zeigt gleichzeitig ein Bild der heutigen mongolischen Gesellschaft, voller Kraft und Härte, voller Mythen und Poesie. |
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| Eine Geschichte aus der Mongolei | Xie Fei | China | 1995 | 103 min | Eine wunderschöne und berührende Liebesgeschichte und eine Reise in eine phantastische Landschaft. Der Film wird zu einem Besuch bei einem fremden Volk, daß im Riß zwischen verschiedenen kulturellen Entwicklungsstufen und zwischen den technischen Errungenschaften der Moderne und den uralten Bräuchen des Nomadentums lebt. | |
| Naran | Shiroi Umo | Japan | 1995 | 106 min | In den Schulferien besucht der siebenjährige Naran seine Eltern in der Steppe. Dort erfährt er von einem alten Saenger die Legende von dem Hirten Sukh und seinem unbesiegbaren weißen Pferd. Darauf hin beschließt Naran mit seinem eigenen Schimmel, das Pferderennen des kommenden Naadam-Festes zu gewinnen. | |
| Aldas | Choymbolyn Jumdaan | Mongolei | 1994 | 83 min | Eine mongolische Variante des James-Dean-Klassikers DENN SIE WISSEN NICHT, WAS SIE TUN und ein kritischer Blick auf die privilegierte Funktionärsklasse. Tamir ist ein junger Boxer, der sich in die attraktive Tochter seines Trainers verliebt, die ihre Zeit mit einer Jugendbande verbringt. | |
| Shambhala | Susanne Aernecken und Michael Goeden | 1994 | 90 min | Der Film zeigt das Portrait des jungen mongolischen Lama Zagdsuren auf der Suche nach dem verborgenen Königreich "Shambhala". Die Pilgerreise des buddhistischen Mönchs führt dabei von Ulaanbaatar, wo sein Volk gerade die neue Freiheit erlangt hat und er selbst fremd und einsam wirkt in die Wüste Gobi, nach Tibet und Indien. |
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| Der Mongolensturm | BBC | 1993 | 5 x 60 min | Anschaulich wird die Geschichte und das Heute der Mongolen dargestellt. | ||
| Der falsche Buddha (BAJANY NUGEL) |
Regie: Naidangin Nyamdawaa Buch: D. Namsarai |
Mongolei | 1991 | 64 min | Eine Gruppe von Mönchen zieht durch das Land, auf
der Suche nach der Reinkarnation des verstorbenen Dalai Lama. Der kleine Monchetenger
träumt davon, auserwählt zu werden, denn seit dem Tod des Vaters leben seine Mutter und
er in großer Armut, und so könnte er der Mutter das Leben erleichtern. Als eines Tages
die Gruppe der Mönche an ihrer Jurte vorbeizieht, ruft Monchetenger und läuft, als sie
gar nicht reagieren, hinter ihnen her. Doch nichts kann die Aufmerksamkeit der Mönche
erregen. Monchetenger rennt, bis er erschöpft zusammenbricht und langsam den Verstand
verliert. In ihrer Not beschließt die Mutter, sich und ihren Sohn zu töten. Am Ufer des
zugefrorenen Flusses beginnen die beiden zu beten. Regisseur Naidangin Nyamdawaa wurde 1944 geboren und studierte an der Moskauer Filmschule WGIK Regie. |
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| Das Seil (ARGAMSHAA) |
Nansalmaagin Uranchimeg | Mongolei | 1991 | 70 min | Ein mongolischer Straßenjunge wünscht sich ein
Zuhause Der kleine Toguldur versteht die welt nicht mehr. statt den Grabstein für den Vater zu besorgen, putzt sich seine Mutter für den Liebhaber heraus. Enttäuscht läuft er davon, schließt sich einer Bande an und bricht in Häuser reicher Leute ein. der Junge hat nur ein Ziel: Er muß das Geld für den Grabstein verdienen. Eines Tages lernt er einen buddhistischen Mönch kennen ... |
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| Urga
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Regie: |
Frankreich/UDSSR | 1991 | URGA ist eine Liebeserklärung an die
Landschaft der Mongolei. Der Film benötigt keine Stars, seine Attraktionen
sind die weiten Ebenen und Steppen. Und die hat Kameramann Vilenn Kaluta in
einer Folge von unbeschreiblich schönen Bildern festgehalten. Fernab der sogenannten Zivilisation lebt der mongolische Hirte Gombo mit seiner Frau Pagma und seinen drei Kindern in einer Jurte inmitten des Gräsermeeres. Kontakte zur Außenwelt sind spärlich und entwickeln sich meist zufällig, wie zum Beispiel die Freundschaft mit dem russischen Arbeiter Sergeij, der mit seinem LKW eine Panne hat und von Gombos Familie fürsorglich aufgenommen wird. Eines Tages überredet Pagma ihren Mann, in die Stadt zu gehen, um Präservative zu kaufen, um aufgrund einer bestimmten Regierungsanordnung die Geburt eines vierten Kindes zu verhindern. Gombo erliegt den Verlockungen des Konsums und kehrt in die ‘Wildnis‘ zurück - mit einem Fernseher und einem Fahrrad, statt mit Kondomen. Kraftvoll, poetisch, verspielt, humorvoll und auch ein wenig tragisch - Michalkow gelingt es, all diese Stimmungen in seinem Film zu treffen. URGA erhielt auf den Filmfestspielen von Venedig den Goldenen Löwen. |
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| Taiga | Ulrike Ottinger | Deutschland | 1991/92 | 501 min | TAIGA beschreibt eine Reise zu den Yak- und Rentier-Nomaden im nördlichen Teil der Mongolei. Der Film führt uns in die Weite dieses von Schneebergen bekrönten Hochtales. Überall treffen wir auf animistische Opferstätten mit Stoffetzen und Heilige Bäume mit Pferdeschädeln. Die Schamanen sind hier noch mächtig und begleiten ihre Schutz- befohlenen nicht nur bei Krankheit oder ins Herbst- und Sommerlager, sondern auch ins moderne Leben.
Die Dramaturgie folgt nicht allein der Reise zu den beiden Völkern, sondern mit ihrer Hilfe auch der Reise zu ihrer eigenen Geschichte. In stolzen Selbstinszenierungen präsentieren sie sich während ihres Alltags, ihrer Feste, ihrer religiösen Riten. Und sie erzählen, wie es früher war, was verloren gegangen oder vergessen ist, was sich verändert hat. Die filmischen Bilder ergänzen und kontrastieren das Gesagte. Analog ihrer Erzählperspektive beginnt der Film bei den Nomaden in der Wildnis. Dann bewegt er sich zu den Blockhütten-Siedlungen, die heute als mongolisch-russische Handelsstationen fast funktionslos geworden sind. Und zuletzt endet die Reise |
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| Johanna d´arc of Mongolia | Ulrike Ottinger | Deutschland | 1989 | 165 min | Der Film schildert in suggestiven Bildern, was geschieht, wenn zwei extrem unterschiedliche Kulturen einander begegnen. Die Geschichte beginnt in der Trans-sibirischen Eisenbahn, die seit hundert Jahren unsere europäische Zivilisation durch die Wildnis der sibirischen Tundra und Taiga transportiert: ein rollendes Miniaturmuseum.
Im Speisewagen, in dem eine georgische Damencombo für Unterhaltung sorgt, lernen sich die vier Protagonistinnen kennen und treffen auf drei exzentrische Herren. Wie zu erwarten, ergeben sich aus dem Zusammentreffen all dieser Persönlichkeiten die ersten - nicht allein musikalischen - Höhepunkte des Films. An der Grenze zur Mongolei steigen die Damen in die Transmongolische um, die nach kurzer Fahrt von wilden mongolischen Reiterinnen gestoppt wird. Es ist so, als wären sie plötzlich in eine andere Zeit versetzt. Die westlichen Damen werden von einer geheimnisvollen mongolischen Prinzessin und ihren Begleiterinnen entführt und ziehen mit ihrer Karawane durch die überwältigende Landschaft der Inneren Mongolei ins Ungewisse. ,,JOHANNA D'ARC OF MONGOLIA - das ist der Name einer Legende, die der Film auf vielfältige Weise hören und sehen läßt. Ich gehe gern von großen, emotional
überhöhten Namen aus, um das, was man schon zu |
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| Die goldene Jurte Altan orgoo auf DVD |
Regie: Dorshpalam, Rawsha Buch: Produzent: Defa Darsteller:
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Mongolei/DDR | 1961 | 79 min | Der weise Arat reitet getarnt als der Wolfsjäger Arrasch in das fruchtbare Tal der roten Blumen. Einst hat er dem Hirten Pagwa den Schlüssel zum Wasserreichtum anvertraut. Nun will Arat seinen Günstling prüfen. Bestürzt stellt Arat fest, dass Pagwa für seine drei Söhne eine gefährliche Geschichte um sein Geheimnis erfunden hat. Habgier und Neid der ältesten Hirtensöhne werden bald Unglück über das Tal bringen. Nur der als Dummkopf gescholtene jüngste Sohn Dawadorshi beweist auf einer langen Reise die Gabe, das zu vollenden, was seinem Vater noch nicht gelang. Das alte mongolische Märchen ist eine zeitgemäße, leicht verständliche Parabel über Mitgefühl, Rücksicht und Naturliebe. Der Zuschauer teilt Dawadorschis Glück und Lehren und kann in mitreißenden Landschaftsaufnahmen die ferne Mongolei erleben. |
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| Das Erwachen | S. Gendin | UdSSR/Mongolei | 1957 | 85 min | Erste Filme mongolischer Regisseure | |
| Das neue Jahr | T. Zandraa | UdSSR/Mongolei | 1954 | 30 min | Erste Filme mongolischer Regisseure. | |
| Sturm über Asien | Wsewolod Pudowkin | UdSSR | 1928 | 130 min | Der erste in der Mongolei gedrehte Spielfilm. |
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Last Update: 02. November 2008